Fotograf, der beste Job der Welt

07 Nov
Fotograf, der beste Job der Welt

Warum ist Fotograf sein der beste Job der Welt?Hello hello,letzte Woche habe ich eine email von einem Fotografen bekommen mit der Bitte bei seiner Blogparade mitzumachen.

Corwin von Kuhwede ist ein bekannter Fotograf / Bildermacher aus Leipzig mit zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen.
Seine Bilder wurden in zahlreichen Büchern, Zeitschriften und Magazinen abgedruckt. Darunter Stern.de, COVER Magazin, BILD, Berliner Kurier, Hamburger Abendblatt und weitere. Zu seinen Kunden zählen unter anderem RTL, Bauer Media oder die Volksbank. Corwin von Kuhwede gibt sein Wissen seit vielen Jahren in zahlreichen Workshops und Einzelcoachings weiter. Darunter zählen auch Veröffentlichungen bei FotoTV oder in Zeitschriften und Magazinen. Er ist bekannt für seine unverwechselbare individuelle Bildsprache.
In der email stand unter anderem folgendes zu dem ich Stellung beziehen sollte.
Ich bin neugierig, warum ist Fotograf für dich der beste Beruf der Welt?. Warum genau dieser und kein anderer? Was sind deine positiven Erfahrungen? Warum möchtest du nichts anderes machen? Oder ist vielleicht ein ganz anderer Job der beste der Welt? Warum genau dieser? Schreib davon!
Ist Fotograf der beste Job der Welt?
Ist mein Beruf, meine Berufung?Ich bin ein Mensch, der sich schon immer selbst hinterfragt. Ein Mensch, der sich immer und immer wieder reflektiert.
Das fängt schon bei Fragen an ob und wie sinnvoll es überhaupt ist was man tut. Das muss jetzt nicht zwangsläufig mit dem Fotografendasein zu tun haben, sondern erstreckt sich von morgens bis abends. Das ist an sich nichts schlimmes aber bringt leider auch nicht die Gelassenheit, die ich mir manchmal wünsche.
Manchmal sage ich im Scherz, das ich vielleicht in zwei Jahren Goldschmied sein werde und für die Reichen und Schönen Glitzerklunker und fette Ringe herstellen werde. Grundsätzlich soll mir mein Arbeitsleben Genugtuung geben. Ich glaube das ist das wonach ich strebe.
Ich habe damals vor 5 Jahren mein Gewerbe aus dem Nichts aus dem Boden gestampft und alles an Kraft und Herzblut in meine Arbeit gesteckt. Wenig bis gar kein Schlaf, Weiterbildung, Reflektion, Nerven, Nerven, Nerven verloren aber auch wahnsinnig viel Spaß gehabt! Für mich und meine kleine Familie habe ich alles gegeben.
Ich vermeide das Wort Job, weil ich dieses Wort als etwas ansehe das auf nicht freiwilliger Basis beruht. Einen Job macht man um Geld zu verdienen, damit man etwas zu Essen hat und sich etwas leisten kann. Klar, wenn es dann einem auch noch Spaß macht und man seine Berufung im Beruf findet…*Jackpot*
Ich versuche für mich in meiner Arbeit Sinnvolles zu sehen. Ich erschaffe Bilder, die mich im Besten Fall überdauern sollen. Das ist dasselbe, wie es bei Musikern ist. Wir wollen Werke erschaffen, die bleiben. Das ist immer mein Ziel. Besonders in der Hochzeitsfotografie und allgemein in der Arbeit mit Menschen. Bei Werbefotografie genieße ich die Ruhe und das strikte Arbeiten auf Perfektion hin.2015 war ein schlimmes Jahr. Privat, Gesundheitlich ging alles ziemlich den Bach runter. Nicht beruflich. Beruflich geht es immer steiler bergauf und kein Ende in Sicht. Aber ich bin 2015 gedanklich immer mehr in den Dienstleisterstatus gerutscht, in den ich eigentlich nie wollte. Ich muss aber jetzt auch dazu sagen, dass ich die Qualität meiner Arbeit nie vernachlässigt habe und immer noch nach jedem Shooting zufrieden sein kann.
Versteht mich nicht falsch. Ich liebe was ich tue und ich genieße die Anerkennung sehr. In keinem vorherigen Job habe ich so viel Zuspruch, Freude und Glück erleben dürfen. Ich bekomme verdammt nochmal Fanpost!! Das ist großartig!
Aber wenn ich nur noch alles „abarbeite“ ist das nicht die Erfüllung, die ich mir wünsche.Fotograf ist für mich bisher der beste Job der Welt.
ABER.
Du bist Deines Glückes Schmied und das werde ich ab 2016 wieder anwenden.
Hochzeitsfotograf Liechtenstein
1Kommentar
  • Karl-Heinz Schlör
    Geschrieben am 11 Februar 2017 Antworten

    Hallo Herr Pansch,
    das Hochzeitsfoto Nummer 1 ist nicht nur einfühlsam und wunderschön, es ist auch sehr witzig. Das Bild schief zu hängen, obwohl hier in Gottes Haus der Segen gar nicht schief hängen kann, trotz der schiefen Blicke der Älteren (Eltern?) – prima Einfall!
    Herzliche Grüße
    K.-H. S.

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